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Die Geschichte hinter dem Namen "von der Hube"
Wir wollten unserem Produkt nicht einfach nur seine Sachbezeichnung sondern bewußt eine „Identität“ geben, die sich auch gleichzeitig in unserer Philosophie und Betriebsweise wiederfindet.
Für uns stellt dabei die Bezeichnung „von der Hube“ die ursprünglichste Form und Herkunft von Lebensmitteln und deren Produktion dar.
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Herkunft/Ursprung
Historisch betrachtet stammt „Hube“ vom Wort „Hufe“ ab und ist in mitteldeutsch-niederdeutscher Lautung standardsprachlich geworden. Die Ursprünge gehen zurück auf das mittelhochdeutsche „huobe“ bzw. althochdeutsche „huoba“ (8.Jhd.).
Die Bedeutung
Wenn auch heute eine „Hube“ oder „Huabm“ (ugsprl.) oft mit einer besseren „Keusche“ (bzw. nördlichen „Kate“), also einer kleinen Landwirtschaft, gleichgesetzt wird, so war sie richtigerweise kein Gebäude sondern ein altes Landmaß bzw. eine Maßeinheit.
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Im Mittelalter wurde damit ein „an den Bedürfnissen einer durchschnittlichen bäuerlichen Familie gemessene Menge Land“ definiert. Dies entsprach einem Feldmaß von rund 15-30 Joch (1 Joch = 0,57 ha), also zwischen ca. 7 und 15 Hektar.
Man könnte daher auch sagen: Die „Hube“ war eine Fläche, die ein Bauer mit seinen Angehörigen bearbeiten konnte.
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Jedoch unterschied man dabei nach Land, Region und Ort.
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In den habsburgischen Landen beispielsweise galt unterschiedliches.
Für Kärnten etwa galt:
„In Kärnthen besteht eine Hube gewöhnlich aus 10 Joch Äcker, 13 Joch Gärten und Wiesen, 10 Joch Waldungen, dann einem Alpentheile mit dem Auftriebsrechte für 10 Rinder, 1 Pferd und 8 Schweine.“
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Im bäuerlichen Sprachgebrauch ist die "Huabm" ein bis heute noch weit verbreiteter Begriff.
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Familiennamen wie beispielsweise Huber, Hueber oder Huemer sind ebenfalls vom Wort "Hube" abgeleitet.
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Unser Etikett​
Das linke Bild zeigt die Vorlage für die Illustration unseres Etiketts.

