
Was ist Honig?
In der österreichischen Honigverordnung ist Honig rechtlich definiert als „der natursüße Stoff, der von Bienen der Art Apis mellifera erzeugt wird, indem die Bienen Nektar von Pflanzen, Absonderungen lebender Pflanzenteile oder auf den lebenden Pflanzenteilen befindlichen Sekrete von an Pflanzen saugenden Insekten aufnehmen, diese mit arteigenen Stoffen versetzen, umwandeln, einlagern, dehydratisieren und in Waben des Bienenstockes speichern und reifen lassen.“
Dabei gilt es grundsätzlich zwei Arten von Honigen - aufgrund ihrer Herkunft - zu unterscheiden:
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der Blütenhonig – er stammt aus dem Nektar von Pflanzen
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der Honigtauhonig – er stammt hauptsächlich aus auf lebenden Pflanzenteilen befindlichen Sekreten von an Pflanzen saugenden Insekten (Hemiptera), oder aus Absonderungen lebender Pflanzenteile
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Wie entsteht Honig?
Bienen wandeln den von ihnen gesammelten Nektar (oder Honigtau = zuckerhaltige Ausscheidung von Schild- und Blattläusen von Nadelbäumen) durch Zugabe von Enzymen in ihrem Honigmagen um.
Die verschiedenen Zucker, Säuren, Mineralstoffe, Vitamine und Farbstoffe im Nektar bestimmen dann die Eigenschaften und den Geschmack des Honig.
Nur absolut reiner Bienenhonig enthält alle gesundheitsförderlichen Wirkstoffe.
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Historisch betrachtet gilt Honig als ältestes bekanntes Süßungsmittel.
Felsenmalereien in Spanien belegen, dass bereits in der Steinzeit der Honig als Nahrungsmittel geschätzt wurde. Bis in das späte Mittelalter war er auch das einzige Süßungsmittel.
Die Ägypter wiederum wussten bereits über seine desinfizierende und antibakterielle Wirkung Bescheid und nutzten Honig als Heilmittel. Sie mischten Honig in den Balsam um die Pharaonen zu mumifizieren. In der Hieroglyphenschrift dient die Biene als Zeichen für den König. Dies unterstreicht den hohen Stellenwert des Honigs bei den Ägyptern ebenso, wie die Tatsache, dass hohe Beamte mit Honig "bezahlt" wurden......
Der griechische Arzt Hippokrates (460 – 370 v.Chr.) verordnete Honig zur innerlichen und äußerlichen Anwendung bei Fiber, zur Entgiftung, zur Wundheilung und als Kosmetikmittel.

Abb.:
Honigwabe mit reifem Honig,
fertig zur Honigernte und Schleuderung.
Unsere Sorten
Durch die Auswahl unserer Standorte ergibt sich für unsere Bienen ein reichhaltiges und über Monate dauerndes Trachtangebot aus Blumen, Blüten, Obstbäumen, Akazien, Kastanien, Linden usw.
Wie die genaue Zusammensetzung und damit der Geschmack des Honigs wird, entscheidet dabei einzig die Natur!
Das ist auch der Grund, warum unsere Honige - trotz gleichem Standort - von Jahr zu Jahr einen unterschiedlichen Geschmack haben können.
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Und das macht dieses Naturprodukt aus unserer Sicht auch so einzigartig!
Nähere Infos zu unseren Sorten finden Sie in der Rubrik "Verkauf".

